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Red Bull Arena – Ausbau schwierig, aber machbar

Champions League mit dieser jungen Truppe in der Red Bull Arena? Es ist kein Traum mehr! Archivfoto: GEPA pictures/Red Bull Content Pool

Der Kauf der Red Bull Arena durch RasenBallsport Leipzig ist bereits eine beschlossene Angelegenheit. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (58) ist sicher, dass der Stadtrat der Sache keine Steine in den Weg legen wird. Umso schwieriger gestalte sich der geplante Ausbau der Arena. ,,Es sind eine ganze Reihe von Prüfungen nötig”, sagte der SPD-Politiker der Leipziger Volkszeitung (LVZ).

Jung glaubt noch nicht an den Titel für RBL

Jung erzählt augenzwinkernd, für den Balkon am Alten Rathaus würde es eng werden, da derzeit nur 12 oder 13 Personen gleichzeitig auf diesen Balkon stehen könnten, würde das im Fall der Meisterschaft von RBL nicht einmal für die Hälfte des Kaders reichen,  vom Trainerstab ganz zu schweigen. Auch will Burkhard Jung noch gar nicht an eine Titelfeier denken, noch nicht einmal im Scherz. „Im Ernst: Ich wäre mehr als sehr zufrieden, wenn es die Mannschaft in die Champions League schaffen würde. Auf den Balkon kommen sie erst, wenn sie Meister sind. Vielleicht haben wir bis dahin auch saniert“, sagte er lachend.

Grundstein für Champions League Einzug gelegt

Den Grundstein für den von Jung angesprochenen Einzug in die Champions League legte Leipzig am Samstag zum Hinrundenende gegen Frankfurt in der heimischen Red Bull Arena. 3:0 konnte man die Partie für sich entscheiden. Kommenden Samstag kommt die TSG aus Hoffenheim zu Besuch, das Ziel der Leipziger wird sein, Hoffenheim die erste Niederlage der Saison beizubringen. Es wird die 120. Partie in dem Stadion werden. Zu DDR-Zeiten kam es nicht selten vor, dass in diesem Zentralstadion mal so eben 100.000 Fans strömten, unter anderem gegen Girondins Bordeaux (1987) oder den SSC Neapel (1988) platzte das Stadion aus allen Nähten. Zur WM 2006 wurde das Zentralstadion umgebaut. Schon seit 2010 ist die Red Bull Arena die offizielle Heimat der Leipziger Bullen. Der damalige Regionalliga-Aufsteiger begrüßte zum Auftakt in der Arena den FC Schalke 04.

Und genau das soll das Stadion auch bleiben, die Heimat des RBL. „Die Vorstellung, dass irgendwann ein Stadion auf einer grünen Wiese und vielleicht eine Ruine mitten im Wohngebiet stehen, ist stadtplanerisch mehr als beunruhigend“, berichtet Oberbürgermeister Jung. Für die Stadt sei auch sehr wichtig gewesen, dass man sich gegen einen Neubau entschied und stattdessen in die Red Bull Arena einzog. „Bei allem Reiz des Großdimensionierten sollte man hier jetzt die Möglichkeiten erstmal ausreizen. Damit haben wir auch klare Perspektiven für die Zukunft.“ Als Geschenk für die Fans verkündete man seitens der Leipziger vor Weihnachten den Willen zum Kauf der Arena.

Prüfungen zum Kauf und Ausbau der Arena

Bevor es zum Kaufabschluss kommt, gilt es da allerdings noch ein paar Hürden zu nehmen. Es benötigt ein positives Votum für den Verkauf an RBL durch den Stadtrat, dies sollte allerdings nur eine Formsache sein. Der Ausbau um weitere 15.000 Plätze gestaltet sich dann eher als Schwierigkeit. Jung erzählt:„Ich glaube, dass wir das schaffen, aber es sind eine ganze Reihe von Prüfungen notwendig.“

Helfen soll auch das, bei der WM eingesetzte Verkehrskonzept, sowie die Technik, um den Schallschutz-Problemen entgegen zu wirken.
Zwischen zwei Spielzeiten – mal so nebenbei – ist der Ausbau nicht zu bewältigen. Wenn alles abgesegnet wurde, sei ein Start 2018 möglich, so RB-Vorstandschef Mintzlaff.

„Ich plädiere ganz klar dafür, dass wir auch in einer Umbauphase hier bleiben. An der Heimbilanz sieht man, dass dieses Stadion eine Waffe für uns ist. Wir haben hier drei Aufstiege erlebt, deswegen würden wir gerne hier bleiben.“, so RB-Sportdirektor Ralf Rangnick (58) am Samstag bei Sky auf die Frage, ob man während des Umbaus in der Arena bleibe oder ausweiche.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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