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Revisionsurteil nach Bullenkopf-Wurf gefällt

RB Leipzig spaltet Fußball-Deutschland. Aber was ist wahr, was ist Klischee?

Nach dem Fehlverhalten seiner Fans im Pokalspiel gegen die Leipziger Bullen musste sich Dynamo Dresden für dieses Verhalten verantworten. Fans hatten einen abgetrennten Bullenkopf in den Innenraum im K-Block geworfen, auch einige Spruchbänder übertrafen jede Art der Geschmacklosigkeit. Das DFB-Sportgericht verhängte im Urteil vom November 2016 sogar zwei Strafen. Auch fiel das Urteil noch viel härter aus als man seitens der Dresdner erwartet hatte. 60.000€ sollten die Dresdner bezahlen. Das waren 5000 € mehr als vom Kontrollausschuss des DFB gefordert war. Außerdem sollte ein Teil der Tribüne gegen die Partie gegen Greuther Fürth geschlossen bleiben.

Die Höhe der Strafe kam auch deshalb zusammen, da die Dresdner nach einem vorherigen Urteil aus Juni 2016 schon auf Bewährung spielten.

Kleiner Erfolg nach Berufung

Nach einer fünfeinhalbstündigen Verhandlung bestätigte Richter Späth in der letzten Instanz den Teilausschuss. Schmerzen wird die Strafe dennoch, da die zu zahlenden Summe lediglich auf 40.000 €, also um ein Drittel verringert wurde. Man begründete dieses Urteil nicht nur nach dem Bullenkopf-Wurf und den Spruchbändern, die die Grenzen der Meinungsfreiheit weit überschritten hatten, sondern auch mit den Vorfällen, durch die Dynamo Dresden vorbelastet in die Verhandlung ging. Denn auch die Vorbelastung war alles andere als gering, ganze zwanzig Fälle vor der Partie gegen die Roten Bullen aus Leipzig wurden in der heutigen Urteilssprechung berücksichtigt.

Täter wurden bereits ausfindig gemacht

Insgesamt waren sieben junge Männer an der geschmacklosen Aktion beteiligt. Die ermittelten Täter sind zwischen 16 und 31 Jahren alt, mithilfe von Kamerabildern konnte man sie in Zusammenarbeit mit der Dresdner Polizei identifizieren.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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