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Rote Bullen auf der Sympathiewelle

Das mitreißende Offensiv-Spiel der Roten Bullen kommt bei immer mehr Fans deutschlandweit bestens an. Archivfoto: GEPA pictures/Red Bull Content Pool

RB Leipzig punktet nicht nur in der Bundesliga. Auch außerhalb des Stadions sammelt der Tabellenzweite der deutschen Fußball-Eliteliga weiter kräftig Sympathien.

Nach der Nielsen-Studie weist jetzt auch das Institut „Intelligent Research in Sponsoring“ (IRIS) aus Karlsruhe dem Aufsteiger einen rasanten Imagegewinn zu. Die Meinungsforscher befragten dazu mehr als 1.000 Fußballinteressierte im Alter zwischen 16 und 69 Jahren zu Beginn der Saison und noch einmal in der Winterpause.

Kein Wunder: Die erfolgreiche Hinrunde verschaffte den Roten Bullen eine Verbesserung in fast allen Umfrage relevanten Bereichen. Am deutlichsten ist der Zugewinn bei den Sympathiewerten zu beobachten. Mittlerweile finden 55,2 Prozent der Studienteilnehmer den Verein aus Leipzig für sympathisch, 16 Prozent mehr als zu Beginn der Spielzeit.

Umfrage-Werte sind beste Argumente gegen RB-Basher

Die weiteren Rubriken zeigten überall Prozentpunktgewinne für die Sachsen, einige Werte liegen dabei sogar im zweistelligen Bereich. Im Einzelnen sind dies: bodenständig 50,2 Prozent (+ 15 Prozent), glaubwürdig 53,1 Prozent (+14 Prozent), innovativ 65,3 Prozent (+ 2 Prozent), leidenschaftlich 62,4 Prozent (+ 14 Prozent), ambitioniert 76,9 Prozent (+3 Prozent) und kompetent 67,2 Prozent (+6 Prozent).

Wer unter den RBL-Kritikern also den Verein als „Fußball-Merchandising“ oder „seelenlos“ abkanzelt, liegt definitiv falsch.

„Neben den sportlichen Faktoren kommt der Verein RB Leipzig bei den Menschen immer besser an. Außendarstellung, professionelles Auftreten und skandalfreies Erscheinungsbild kommen RB zugute – der Verein hat die sportliche Plattform für seine Imagewerte durch eine offene und transparente und dadurch in der Branche neue Kommunikation genutzt“, kommentierte IRIS-Projektleiter Kevin Engist in der Leipziger Volkszeitung (LVZ) die Umfrage-Ergebnisse.

Daran konnte auch die „Andy-Möller-Gedächtnis-Schwalbe“ von Timo Werner im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (2:1) Anfang Dezember 2016 nichts ändern. Und das ist auch gut so.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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