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Samstag ist Topspiel Zeit! – Dortmunds Form

Leipzig, 10. September 2016: Vorbei an den Dortmundern (v. l.) Sebastian Rohde, Lukasz Piszczek und Roman Bürki erzielt Naby Keita das historische erste Bundesliga-Tor für RBL zum 1:0-Endstand. Foto: PICTURE POINT / Sven Sonntag.

BVB will den Anschluss an die Tabellenspitze schaffen

Giganten-Aufgabe für die Borussia aus Dortmund! In ihrem ersten Auswärtsspiel der Rückrunde treten die Roten Bullen bei Borussia Dortmund im Westfalenstadion an. Am Samstagabend um 18.30 Uhr kommt das dritte Bundesliga-Topspiel in Folge auf die Bullen zu. In den beiden ersten Topspielen konnte man sich sowohl gegen die Frankfurter Eintracht (3:0) als auch gegen die TSG Hoffenheim (2:1) durchsetzen. Die beiden Spiele fanden in der heimischen Red Bull Arena in Leipzig statt.

Nun möchte man natürlich auch gegen den Tabellenvierten von Coach Thomas Tuchel (43) eine starke Leistung zeigen. Ein Dreier soll es nach Möglichkeit werden.

Hier im Formcheck des kommenden Gegner erfahrt ihr, was auf die Roten Bullen am Wochenende zu kommen wird.

Zu viele Remis

Die bisherige Bilanz der Dortmunder macht im Vergleich zu ihren Zielen einen sehr schwachen Eindruck im bisherigen Verlauf der Saison. Neben acht Siegen haben die Schwarz-Gelben auch sieben Unentschieden und drei Niederlagen auf dem Konto. Aktuell steht man mit 31 Punkten auf dem vierten Platz der Tabelle. Die Chancen zur Aufholjagd waren da, man ließ sie aber wie vergangene Woche beim FSV Mainz 05 leichtfertig liegen (1:1).

Man ist zwar nun sechs Spiele ungeschlagen, aber auf der anderen Seite gingen vier der Partien Remis aus. Köln, Augsburg und Mainz zwangen den BVB zu einer Punkteteilung beim Stand von 1:1. Gegen Hoffenheim kam es zu einem 2:2. Lediglich gegen die Bremer konnte man dreifach punkten. 2:1 endete die Partie am 17. Spieltag.

In Mainz konnte Marco Reus zuletzt nach drei Minuten die Führung erzielen. Statt konsequent weiter zu drücken, ließ man den Gegner ins Spiel kommen. In der Folge erzielte Danny Latza in der 83. Spielminute den Ausgleich. Der Abstand auf die Roten Bullen wuchs auf 11 Punkte, der auch den Tabellenführer aus München sogar auf 14.

Nachteil für den BVB: Am kommenden Mittwoch geht es für sie bereits im Pokal weiter, gegen die Hertha aus Berlin.

Trainer und System

Coach Thomas Tuchel übernahm den Posten 2015, als sich Jürgen Klopp für die Insel entschied. Ein schweres Erbe für den jungen Bundesligatrainer, der zuvor die Mainzer coachte. In seiner ersten Saison erfüllte er seine Aufgabe sehr gut und führte den BVB auf den zweiten Platz. Auch ist er bezüglich des Punkteschnitts der beste Trainer der Vereinsgeschichte. 2,16 Punkte holte er bis dato pro Spiel.
Jürgen Klopp steht mit 1,90 Punkten auf dem zweiten Platz des Rankings.

Auf taktischer Basis beschränkt Tuchel sich nicht auf ein einziges Spielsystem. Er bevorzugt aber ein 4-1-4-1. Ziel ist es, mit blitzartigen Umschaltspiel und Tempogegenstößen das Mittelfeld zügig zu überbrücken, um in die Gefahrenzone der Gegner einzudringen.

Offensiv werden folgerichtig die Flügelspieler von ihren Außenverteidigern unterstützt. In der Mitte lauert währenddessen der erfolgreichste Torschütze der Bundesliga. Aubameyang hat bereits 16 Treffer auf dem Konto.
Das Herz des Mittelfelds ist Julian Weigl. Der 21-jährige hat die Aufgabe, das Aufbauspiel der Gegner zu zerstören. Mit cleveren Pässen eröffnet er das eigene Offensivspiel. 91,7 Prozent kommen beim Mitspieler an.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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