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Stimmen zum Spiel: „Sind stolz auf einen Big Point“

Trainer Ralph Hasenhüttl im Mediengespräch. Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

2:1 (1:1) gegen 1899 Hoffenheim gewonnen, den Kontakt zu Tabellenführer FC Bayern München gehalten, die Serie der Kraichgauer von 17 Spielen ohne Niederlage beendet – der Sieger des Tages im „El Plastico“ heißt RB Leipzig.

Die Roten Bullen drehten am Samstagnachmittag ein ansprechendes Spiel nach 0:1-Rückstand durch Nadiem Amiri (18.) noch durch die Treffer von Timo Werner (28.) und Marcel Sabitzer (77.) in ein 2:1 – und durften anschließend feiern.

„Das Glück erzwungen“

Der Bullenblog war für Sie bei der Pressekonferenz zum Spiel in der Red Bull Arena. „Wir haben in den ersten 15 Minuten sehr mutig agiert“, analysierte RBL-Trainer Ralph Hasenhüttl (49), „beim 0:1 hat man die ganze Klasse des Gegners gesehen. Die Mannschaft ist nach dem 0:1 aber mutig geblieben, nach dem Platzverweis (für Sandro Wagner, d. Red.) hat die Mannschaft sich mit vielen Ballgewinnen selbst belohnt und das Glück erzwungen.“ Das 0:1 bezeichnete er als „überragenden Konter, der nicht zu verteidigen war.“

Der Österreicher sagte nicht ohne Rührung: „Ein Big Point für uns, ein wichtiger Schritt, wir sind heute sehr, sehr stolz.“

Die Saisonziele mag der RBL-Coach jedoch nicht korrigieren: „Wir freuen uns über die drei Punkte und es überwiegt die Erkenntnis, dass wir uns in dieser Saison weiterentwickelt haben.“

1899-Trainer Julian Nagelsmann (29) erkannte an: „Leipzig hat sich das Glück erarbeitet, wir haben auf dem Platz zu wenig geredet.“ Der jüngste Bundeliga-Coach aller Zeiten reagierte ein wenig genervt auf die Frage, ob denn Timo Werner das Stürmer-Duell gegen Sandro Wagner gewonnen hätte: „Es sind zwei gute Stürmer und sie sollen treffen, was geht.“

Nagelsmann weiter: „Wir heute die schwächere Mannschaft von zwei sehr guten Bundesliga-Teams, die Konter haben wir nicht häufig genug ausgespielt. Die Rote Karte kann man geben.“

Am Rande der Partie gab die TSG bekannt, dass sich Kevin Vogt bei seinem Zusammenprall mit 1899-Keeper Oliver Baumann eine Schädelprellung zugezogen hatte. Er musste für Fabian Schär ausgewechselt werden.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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