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Strunz im Doppelpass: „Diskussion um Werner ungerecht“

13. Saisontreffer für Timo Werner - der RBL-Stürmer bejubelt das 3:1 gegen den 1. FC Köln, war überragender Mann gegen die Domstädter. Foto: PICTURE POINT / Kerstin Kummer.

13 Saisontore, 19 Scorerpunkte – nur die etablierten Torjäger Robert Lewandowski vom FC Bayern und Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund sind besser – doch Sturmbulle Timo Werner (20) wurde am Sonntagmorgen in der Fußball-Talksendung Doppelpass (SPORT 1) auch kritisiert.

Grund für die neuerliche Kritik am Leipziger war die Szene aus der Anfangsphase der Partie gegen den 1. FC Köln (3:1), bei der Werner nach Kontakt gegen den Kölner Abwehrspieler Dominic Maroh fiel und Schiedsrichter Marco Fritz (Korb) den FC-Defensivmann mit Gelb belegte.

„Es ist ein minimaler Kontakt und Werner geht zu Boden, als er merkt, dass er den Ball nicht mehr kriegt“, analysierte Vize-Weltmeister Dietmar Hamann (43) im Doppelpass, „für mich kein Foul.“ Europameister Thomas Strunz (48), einst bei den Bayern Teamkollege von Hamann, hielt dagegen: „Klares Foul und Gelb.“ Strunz mit Klartext: „Es ist ungerecht, dass nach Werners Schwalbe gegen Schalke einiges in der Diskussion um ihn vermischt wird.“

,,Leipzig muss das anders moderieren”

Dem stimmte Frank Baumann (41), Sportdirektor von Werder Bremen, zu. Der Vize-Weltmeister von 2002: „Timo Werner hat einen Fehler gegen Schalke gemacht und sich entschuldigt.“

Der geschätzte Kollege Lars Gartenschläger von der Tageszeitung DIE WELT sah die Leipziger Verantwortlichen in der „Causa Werner“ in der Pflicht: „Leipzig muss das schon nach der Schwalbe gegen Schalke anders moderieren, es ist ein Klub, der wie kaum ein anderer in der Bundesliga polarisiert und deshalb ist man da nun gefordert, wenn es um Timo Werner geht.“

Dessen Nominierung für die Nationalmannschaft ist, geht es rein nach sportlichen Gesichtspunkten, für die Experten unumgänglich. „Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er das Nationaltrikot trägt“, glaubt Didi Hamann.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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