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Upamecano verspricht Leistungs-Explosion, „wenn Mama da ist“…

Dayot Upamecano ist bislang der einzige Winter-Zugang der Roten Bullen.

Sein Debüt beim 4:0 (2:0) gegen die Glasgow Rangers machte Lust auf mehr: Dayot Upamecano (18), Winter-Neuzugang aus Salzburg, kann auch bei den Leipziger Bullen einschlagen. Auf den französischen Junioren-Nationalspieler hatten auch der FC Bayern, der FC Barcelona und Englands Rekordmeister Manchester United ein Auge geworfen.

Dass er in Leipzig gelandet ist, begründet Upamecano gegenüber SPORT BILD (aktuelle Ausgabe) so: „Es spornt mich an, dass große Vereine auf mich geschaut haben, das hilft mir, um mich weiter zu verbessern. Aber ich habe mich bewusst für Leipzig entschieden, weil dieser Schritt für mich und meine Entwicklung jetzt viel besser ist.“

Einen großen Anteil daran, dass Dayot nun für Leipzig spielt, hat RB-Sportdirektor Ralf Rangnick (58). „Er hat mir aufgezeigt, dass ich mir einen Platz in der Mannschaft erkämpfen kann und dass es in der Bundesliga nur Spiele auf hohem Niveau gibt. Das war mir für die nächsten Jahre wichtig“, verrät Upamecano, „das große Ziel, welches ich vor Augen habe, ist ein Stammplatz.“

Upamecano will in die französische Nationalmannschaft

Den wird er sich wohl sichern. In der Innenverteidigung gilt er neben Routinier Marvin Compper (31) als neue mögliche Idealbesetzung. Aber auch mit der „Grande Nation“ hat Upamecano perspektivisch gesehen einiges vor: „Ich will irgendwann in der A-Nationalmannschaft spielen“. Sein größter Gegner in der Bachstadt dürfte das Heimweh sein. Upamecanos Familie, insbesondere seine Mutter, sollte RBL allerdings so oft wie möglich einfliegen. Denn: „Meine Mama ist ein wichtiger Mensch für mich“, lässt Upamecano tief blicken, „wenn sie da ist, bin ich noch besser.“ Dass sich der Franzose gut in Leipzig einlebt, könnte auch dank Naby Keita gelingen. Der französischsprachige Mittelfeldspieler gehörte schon in Salzburg zu den wichtigsten Ansprechpartnern von Upamecano, beide gelten als Kumpels.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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