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Vier für Forsberg – Wer ersetzt den Schweden gegen Frankfurt?

Das Aus für Emil Forsberg: Am 21. Dezember sah der Rote Bulle (m.) in München die Rote Karte. Trainer Ralph Hasenhüttl (r.) mochte es nicht glauben, aber Referee-Assistent Thorsten Schiffner aus Konstanz ließ keinen Zweifel an der Entscheidung. Foto: Foto: PICTURE POINT / K. Kummer

Schlimmer konnte es für die Roten Bullen eigentlich kaum kommen. 0:3 beim FC Bayern München im letzten BL-Spiel 2016, Tabellenführung weg – und Top-Scorer Emil Forsberg (25) nach Roter Karte für drei Partien gesperrt. Dass die nächsten drei Gegner mit Eintracht Frankfurt (Samstag, 18.30 Uhr / Live im Bullenblog-Ticker und bei SKY), 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund drei direkte Konkurrenten um die internationalen Plätze sind, macht das Ding nicht leichter.

Fünf Tore und neun Assists lieferte Emil Forsberg in der fabulösen Hinserie der Leipziger – mit einem Kicker-Notenschnitt von 2,69 gehört der Schwede zu den sechs stärksten Spielern der Liga. Sieben seiner Pässe führten bei RBL zum erfolgreichen Torabschluss – das ist teamintern Top-Wert.

Forsberg zu ersetzen – das war für RBL-Coach Ralph Hasenhüttl (49) vor dem Start ins neue Jahr sicher die schwerste Aufgabe. „Emil ist die nächsten drei Spiele nicht da und wir müssen Lösungen finden“, sagte Hasenhüttl bei der Pressekonferenz zum Spiel am Donnerstag.

Aber wer soll für ihn spielen? Vier für Forsberg – so könnte das Motto lauten. Im 4-2-2-2-System der Bullen wäre Marcel Sabitzer (22) sicher ein Kandidat. Der Österreicher kam in 16 Einsätzen auf fünf Tore und 4 Assists, agierte dabei drei Mal auf der halblinken Seite.

Kaiser stand nur fünf Mal in der Startelf – Reicht das als Forsberg-Ersatz?

Oder Dominik Kaiser (28): Das RB-Urgestein, sicher mit nur 14 Pflichtspieleinsätzen hinter seinen Möglichkeiten geblieben, stand nur fünf Mal in der Startelf, wäre dank seiner Flexibilität und seiner gefährlichen Freistöße eine Option.

Oliver Burke (19). Der Schotte gilt als größtes Offensiv-Versprechen bei den Bullen, doch „im Rückwärtsgang unterlaufen ihm immer noch ein paar Fehler“, fürchtet Hasenhüttl. Ein Kandidat ist der Neuzugang von Nottingham Forest, 15-mal im Kader, aber nur einmal in der Startelf aber allemal.

Naby Keita (21) agierte beim 4:0-Testspielsieg gegen die Glasgow Rangers nach dem Seitenwechsel auf der Forsberg-Position. Der Mann aus Guinea war zwar unter der Woche nicht fit, wird zwar gegen Frankfurt spielen können, und ist dank seiner exzellenten Packing-Werte und seiner Ballsicherheit ein Top-Kandidat.

Unsere Meinung: Keita kann Forsberg am besten ersetzen!




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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