Aktuelle News Spieltag

Vor dem Spitzenspiel: Südtribüne kündigt Proteste an

Leipzig, 10. September 2016: Vorbei an den Dortmundern (v. l.) Sebastian Rohde, Lukasz Piszczek und Roman Bürki erzielt Naby Keita das historische erste Bundesliga-Tor für RBL zum 1:0-Endstand. Foto: PICTURE POINT / Sven Sonntag.

Bereits im Hinspiel, am 2.Spieltag der laufenden Bundesliga-Saison, demonstrierten Teile der Dortmunder Fanszene gegen den RasenBallsport Leipzig, in dem sie einfach dem Auswärtsspiel in der Red Bull Arena fernblieben.

Das Spiel endete 1:0 für die Roten Bullen.
Im Rückspiel wäre es beinahe zu ähnlichem gekommen. Für das Spiel im Westfalenstadion in Dortmund drohte ein Teilausschuss für die Südtribüne. Nun kündigten Teile der Fans Proteste gegen die Vereinnahmung des Fußballs durch den RBL und vor allem Sponsoren wie Red Bull an.

Leipzig ein ,,Werbevehikel” für den Konzern Red Bull

Der Dortmund Chef Hans-Joachim Watzke (57) äußerte sich mal auf ähnliche Weise. Er bezeichnete RasenBallsport als die ,,Performance einer Dose”. Dennoch lobt er immer wieder die sportlich Verantwortlichen der Leipziger.

Die Fans der Dortmunder bezeichnen das Auftreten des Salzburger Unternehmens als eine letzte Konsequenz. Das Geschäft habe ,,perverse Auswüchse” bekommen. Man beschränkte sich bei dieser Aussage nicht auf RB Leipzig, sondern schloss Kritik am eigenen Verein mit ein.

Kein Traditionsbewußtsein bei RBL

Aus Traditionsbewußtsein, Treue und mündigen Fans mache man sich in Leipzig nichts, hört man aus den Dortmunder Reihen. Ralf Rangnick hatte dies im speziellen Bezug auf den BVB selbst bestätigt, zumindest wenn man Mitbestimmung mit einbezieht. Auch würden seitens des RB Leipzig Fanproteste zu Unrecht verunglimpft werden. In Leipzig hingegen fühlt man sich auch anderen Anfeindungen ausgesetzt. Dennoch versuche der RBL, kritische Stimmen in den Medien einfach zu unterdrücken. Sie lassen ihre Leistung sprechen.

Dortmunder kündigen Proteste an

Vor dem Topspiel am Samstagabend unter Flutlicht (18:30 Uhr) machten erneut ,,Fans” der Borussia mobil . „Wir lassen uns unsere Stimme und unseren Protest aber ganz sicher nicht nehmen!“, heißt es aus den Reihen der Borussen. Mit Blick auf die vom DFB-Sportgericht ausgesetzte  Bewährung, sollten sie sich das allerdings gut überlegen.

Kapitän Willi Orban hat jedenfalls keine Bedenken, dass sich die fantastische Stimmung im Signal Iduna Park negativ auf seine Mannschaften auswirken könnte. Unzählige Dortmunder Fans werden versuchen, ihre Mannschaft nach vorne zu peitschen.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

Kommentar posten...

Kommentar posten...