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Wagner: „Timo Werner darf noch Fehler machen“

Sandro Wagner (l.) 2013 in Dessau im Dress von Hertha BSC im Testspiel gegen die Roten Bullen. mit (v. l.) Bastian Schulz, Yussuf Poulsen, Tobias Willers und Daniel Frahn. Foto: PICTURE POINT / Petzsche.

Er ist der Torjäger des heutigen Gegners: Sandro Wagner (29) von 1899 Hoffenheim, traf wie Sturmbulle Timo Werner (20) zehn Mal in dieser Saison – und spricht in einem Interview in Fußball Bild (Samstagausgabe) über den Kontrahenten von RBL und eine mögliche Rückkehr zum FC Bayern.

Hopp-Bashing geht gar nicht

Von „El Plastico“, wie das heutige Verfolgerduell in der Red Bull Arena tituliert wurde, hält Wagner, der 2009 mit der DFB-Auswahl in Schweden U21-Europameister wurde, nicht viel: „Entscheidend ist doch, dass die Fans sich auf ein super Spiel freuen können, da spielen zwei richtig moderne Offensiv-Systeme gegeneinander, die schenken sich sicher nichts.“ Den Hass gegen 1899-Mäzen Dietmar Hopp (76) kann Wagner weder nachvollziehen noch akzeptieren: „Leute, die diese hasserfüllten Aktionen und Gesänge initiieren, sind für mich keine Fans. Das sind Verrückte. Ich kenne Dietmar Hopp persönlich kaum, aber diese Anfeindungen durch die gegnerischen Fans haben mich schon immer gestört, da war ich noch gar nicht in Hoffenheim.“ Als die Kraichgauer 2008 in die Bundesliga stürmten, spielte Wagner noch beim FC Bayern. Dass der Rekordmeister immer noch sein Lieblingsverein ist, stellte der Stürmer im Interview mit Fußball Bild klar: „Bayern wird immer mein Klub sein, deshalb kann ich mir vorstellen, irgendwann dorthin zurückzukehren. Ob als Spieler oder in einer anderen Funktion, das weiß ich nicht.“ In dem Gespräch mit den Kollegen räumte Wagner auch ein, dass er „Angebote aus der englischen Premier League und anderen europäischen Top-Ligen“ habe.

,,Ich hätte die Schwalbe zugegeben”

Sein heutiger Kontrahent, Timo Werner, geriet durch zehn Saisontore, aber auch durch seine Schwalbe im Spiel gegen den FC Schalke 04 (2:1) Anfang Dezember in den Fokus. „Ich würde nie jemanden verurteilen, weil es im Fußball immer ganz enge Entscheidungen gibt“, will Sandro Wagner nicht den Stab über Werner brechen, „zudem ist Timo noch ein sehr junger Spieler, der auch noch Fehler machen darf. Ich kann nur für mich reden: Ich hätte die Schwalbe zugegeben.“




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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