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„Waren nicht da“ – Stimmen zu Manchester City – RBL

Manchester City RBL Stimmen
Und über allem steht Haaland: Der bittere Abschied von RBL nach dem Spiel bei Manchester City. Foto: Getty Images.

0:7, in Worten: Null zu Sieben, schon zur Pause mit 0:3 praktisch raus, 1:8 in der Addition und 5 Treffer von Erling Braut Haaland (22) – RB Leipzig ging am Dienstag im Sturm-Wirbel von Manchester City und dem ehemaligen Salzburger unter. Bullenblog hat die Stimmen aus dem Etihad Stadium.

Sicher, über den Dosenöffner können wir streiten. Ein kleinlicher, per VAR verhängter Hand-Elfmeter gegen RBL und Benjamin Henrichs brachte die „Roten Bullen“ früh auf die Verlierer-Straße. Mit dem 0:2 von Erling Haaland (24.) nur 2 Minuten später war es schon vorbei mit den Wunder-Träumen von Manchester.

Zu überlegen, zu dynamisch, zu ballsicher präsentierte sich die Mannschaft von Star-Trainer und Restaurantbesitzer Pep Guardiola (52). 23 Schüsse, davon 16 aufs bzw. 7 ins Tor von Janis Blaswich sowie 67 Prozent Ballbesitz sprechen Bände.

„Im Traumland“

Und die „Citizens“ hatten mit dem bestens aufgelegten Fünffach-Torschützen Haaland einen Spieler im Team, den Leipzig kollektiv nicht in den Griff bekam. Lediglich Lionel Messi (FC Barcelona) und Adriano erzielten vor Haaland 5 Champions-League-Tore in einem Spiel.

Nur der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan (49.) und Kevin de Bruyne mit einem 17-Meter-Schlenzer (90. + 2) durchbrachen Haalands Tor-Reihe. „Der Norweger schickte Peps Mannschaft ins Traumland“, schrieb das britische Massenblatt The Sun am späten Dienstagabend.

Ansonsten spiegelte sich schon nach 75 Minuten die pure Enttäuschung in den Mienen der RBL-Profis, es wurde die Niederlage in der Klub-Historie von RB.

Manchester City überflügelte mit dem 7:0 das bisherige Rekordergebnis gegen die Leipziger und das hatte der Stadt- und Erzrivale United am 28. Oktober 2020 mit 5:0 ebenfalls in der Champions League erstellt.

„Will keine Ausreden“

Emil Forsberg (RB Leipzig), bei Amazon Prime: „Ich will nicht hier stehen und irgendwelche Ausreden haben. Wir waren heute nicht da, wir hatten keine Chance. Trotz des Elfmeters haben wir sechs Tore gekriegt, es tut uns leid für die Fans, die mitgereist sind.“

Benjamin Henrichs (RBL): „Wir wurden mehr oder weniger aufgefressen. Mit sieben Toren habe ich in meiner Karriere noch nicht verloren. Ein brutal bitterer Abend für uns.“

Willi Orban (RBL) bei Sky Austria: „Wir sind heute die Letzten, die auf den Schiedsrichter zeigen! Unter dem Strich war es ein Scheißtag. Positiv war der Support der Fans. Für uns ist die Champions-League-Reise zu Ende.“

Matthias Sammer (CL-Sieger 1997 mit dem BVB): „City war von Anfang absolute Weltklasse, es sind so viele Dinge aufgefallen, das ist Wahnsinn. Im Vollsprint zum Aufwärmen, das habe ich noch nie gesehen und dann sachlich verabschiedet vom Publikum. Die deutschen Mannschaften hätten wieder Tschaka-Tschaka getanzt. Wir müssen an unseren Fußball Grundsatzfragen stellen!“

Lothar Matthäus (Fußball-Legende, CL-Finalist 1999 mit Bayern München) bei Sky Austria: „Ein brutaler Elfmeter! International ist nur der FC Bayern salonfähig. Leipzig wollte laut Marco Rose das beste Spiel machen, sie haben das schlechteste Spiel gemacht. Ein schwarzer Tag für Leipzig und für den deutschen Fußball.“

Erling Haaland (Fünffach-Torschütze und Man of the Match) bei BT Sports: „Es ist meine große Stärke, Tore zu schießen. Soll ich ehrlich sein? Ich habe gezielt, ohne zu denken, ich wollte den Ball nur ins Netz jagen. Am meisten bin ich vom Torjubel müde. Ich wollte eigentlich noch nicht runter, wollte einen doppelten Hattrick machen, das habe ich Guardiola so gesagt. Aber was soll man machen?“

Pep Guardiola (Trainer Manchester City): ,,Mir hat eigentlich alles gut gefallen, unser Pressing war unglaublich gut. In der Summe war es ohne und mit Ball richtig, richtig gut. Erling Haaland war unglaublich. Er hat 5 Tore in 60 Minuten gemacht und seine Mentalität ist überragend.“

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