Bundesliga

Nur noch drei Startplätze für das Bayern-Spiel offen? – Defensive Außenbahnen umkämpft

Marco Rose
Foto: Getty Images

Rückschlüsse aus dem letzten Test gegen den FK Mlada Boleslav, der am Samstag über vier Mal 25 Minuten mit 4:0 gewonnen wurde, könne man hinsichtlich der Aufstellung seiner Mannschaft beim Bundesliga-Auftakt im neuen Jahr gegen den FC Bayern München nicht ziehen, betonte RB Leipzigs Trainer Marco Rose nach dem deutlichen Erfolg gegen den tschechischen Erstligisten.

Verständlich, dass Rose den Konkurrenzkampf weiter hoch halten will, aber dennoch sind den Eindrücken aus den letzten Wochen zufolge acht von elf Startplätzen vergeben – und die erste Elf aus dem Spiel gegen Mlada Boleslav könnte von zwei Änderungen abgesehen auch gegen die Bayern auflaufen.

Die erste Änderung ist der am Samstag angeschlagen pausierende Janis Blaswich, der für Örjan Nyland ins Tor rücken dürfte. Die zweite ist Willi Orban, der als einziger Innenverteidiger wirklich gesetzt ist und anstelle von Lukas Klostermann mit Josko Gvardiol die Innenverteidigung bilden sollte. Davor führt auf der Doppelsechs an Xaver Schlager und Konrad Laimer ebenso kein Weg vorbei wie an Dani Olmo und Dominik Szoboszlai im offensiven Mittelfeld sowie an André Silva im Sturm.

Drei Optionen für die rechte Abwehrseite

Neben dem Portugiesen wird wohl Emil Forsberg als hängende Spitze den Vorzug vor Yussuf Poulsen erhalten. Timo Werner ist zunächst nur als Joker eine Option und Christopher Nkunku fällt noch aus.

Spannend wird es auf den defensiven Außenbahnen. Während sich links in Abwesenheit des wohl noch nicht fitten David Raum Marcel Halstenberg und Abdou Diallo duellieren, gibt es rechts mit Klostermann, Benjamin Henrichs und Mohamed Simakan sogar drei Kandidaten. Gegen Mlada Boleslav durften zu Beginn Halstenberg und Henrichs ran, die auch für Freitag gute Karten haben, aber zunächst noch eine überzeugende Trainingswoche hinlegen müssen.

Leave a Response